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LTT-Messtechnik jetzt mit LVDT-Sensoren


LVDT / Trägergespeiste DMS sind selten im Einsatz. Wenn aber, dann stellen Sie große Herausforderungen an die Messtechnik. Vor allem bei Großprojekten mit vielen Messkanälen. Der LTT24 von Labortechniker Tasler GmbH ist der Marktführer für solche und viele andere Aufgaben.

Manchmal wären Trägerfrequenzgespeiste DMS und LVDT-Sensoren die beste Lösung…

… wenn man sie nur anschließen könnte!

Im „normalen“ Mess-Alltag kommen sie kaum vor und manche kennen sie gar nicht: Trägerfrequenzgespeiste DMS und LVDT-Sensoren. Beiden gemeinsam ist die Speisung durch eine Sinus-Spannung. Während DMS in Widerstands-Brückenschaltungen als resistive Spannungsteiler arbeiten, sind LVDT-Sensoren aus Spulen aufgebaut und arbeiten induktiv. Beide erzeugen ein sinusförmiges Ausgangssignal, dessen Amplitude sich aus der zu messenden physikalischen Größe (z.B. Verformung oder Weg) ableitet.

Der Vorteil des induktiven Aufbaus ist vor allem die Möglichkeit, die Empfängerspule von der Sendespule elektrisch und mechanisch trennen zu können, was beispielsweise in explosionsgefährdeten Einsatzgebieten (z.B. Füllstandsmessungen in Treibstofftanks) von Vorteil ist.

Das wesentliche Alleinstellungsmerkmal beider Sensortypen ist aber die Tatsache, dass die amplitudenmodulierten Ausgangssignale exakt und nur die Signalfrequenz haben, wie die angelegte Sinus-Speisung. Keine andere Frequenz im Ausgangssignal gehört zum Messergebnis. Daher können alle Störungen und jedes Rauschen ungleich der Erreger-Frequenz analog und digital rausgefiltert werden. Somit bleibt selbst in extrem gestörten Umgebungen ein unglaublich präzises Messsignal übrig. Ein Wahnsinns-Vorteil!

Ihr volles Potential schöpfen sie bei anspruchsvollen Anwendungen aus. Typisch sind hier Applikationen, bei denen es auf hohe Lebensdauer und Zuverlässigkeit ankommt (Militär, Luftfahrt, Turbinen, Kraftwerke, Fabrikautomation, etc.).

Die Robustheit in Bezug auf Störempfindlichkeit, extreme Betriebstemperaturen, schnelle Temperaturwechsel und Vibrationen qualifizieren sie für anspruchsvolle Anwendungen in allen industriellen Bereichen. Hohe IP-Schutzklassen und hochwertige Gehäusematerialien wie Edelstahl und Titan machen Applikationen unter Wasser möglich. Da diese Wegaufnehmer auch den Kontakt mit aggressiven Chemikalien unbeschadet überstehen, sind sie beispielsweise zur Reinigung oder Desinfektion in Maschinen zur Lebensmittelproduktion bzw. Verpackungsanlagen geeignet. Die druckdichten Sensorversionen werden zur Steuerung und Regelung in Hydraulikzylindern, Servoventilen und Pneumatikzylindern eingebaut.

Nur bei mehrkanaligen Messungen muss man aufpassen: würden alle angeschlossenen Sensoren mit derselben Erregerfrequenz gespeist werden, dann könnten Signalanteile der angeschlossenen Sensoren gegenseitig übersprechen — und nicht herausgefiltert werden, weil sie alle dieselbe Frequenz hätten. Daher ist unbedingt darauf zu achten, dass bei Mehrkanal-Messungen alle Sensoren mit einer individuellen Sinus-Erreger-Frequenz (auch Trägerfrequenz genannt) versorgt werden.

Die langsamste verwendete Trägerfrequenz bestimmt die zur Verfügung stehende Messsignalbandbreite. Zusätzliche Messkanäle müssen also höhere Trägerfrequenzen verwenden, so dass der zu verwendende Vorverstärker nicht nur verschiedene Trägerfrequenzen individuell für jeden Kanal anbieten muss, sondern auch noch in der Lage sein muss, bis in hohe Trägerfrequenzbereiche sauber zu arbeiten.

Solche Vorverstärker gibt es heute eigentlich nicht mehr…

…wenn nicht der LTT24 seit einem großen Wellenkanal-Projekt genau mit dieser herausragenden Fähigkeit ausgestattet wäre!

Trägerfrequenzen bis 125 kHz mit einer Messsignaldynamik von 140dB auf bis zu 32 Messkanälen individuell per Software konfigurierbar: so können große Windtunnel-, Wellenkanal und sonstige anspruchsvolle Großprojekte mit vielen Kanälen quasi störungsfrei vermessen werden.

 

Die LVDT-Option ist nur eines der Must-Have der LTT-Messtechnik!