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Extrembedingungen meistern: Warum Mikrosekunden bei Sprengversuchen über Erfolg oder Misserfolg entscheiden


Sprengversuche im militärischen Kontext sind extrem aufwendig, kostenintensiv und vor allem: nicht wiederholbar. Erfahren Sie hier, worauf es ankommt.


Wenn Panzerungen, Schutzbauten oder militärische Fahrzeuge auf ihre Widerstandsfähigkeit gegen Sprengwirkungen getestet werden, wirken innerhalb von Bruchteilen einer Millisekunde gigantische Kräfte. Druckwellen breiten sich mit Überschallgeschwindigkeit aus, Materialverformungen geschehen augenblicklich und Extrem-Beschleunigungen belasten die Sensorik aufs Äußerste.

Sprengversuche im militärischen Kontext sind extrem aufwendig, kostenintensiv und vor allem: in der Regel nicht wiederholbar. Ein einziger Messausfall bedeutet nicht nur den Verlust unersetzbarer Daten, sondern verbrennt immenses Budget.

Welche besonderen Anforderungen stellen diese Hochdynamik-Ereignisse an moderne Messsysteme?

  • Abtastraten im Megahertz-Bereich: Um transiente Schockwellen und steile Druckanstiege ohne Informationsverlust abzubilden, reichen Standard-Messdatenlogger bei weitem nicht aus.
  • Absolute Störfestigkeit & EMV-Schutz: Das Zünden von Sprengstoffen und die Entstehung extremer mechanischer Impulse dürfen die Signalübertragung nicht beeinträchtigen. Eine vollständige galvanische Trennung ist Pflicht.
  • Phasensynchronität & Multi-Sensorik: Dutzende Kanäle (Druck, Dehnung, Beschleunigung, Temperatur) müssen absolut zeitsynchron erfasst werden, um das physikalische Gesamtereignis exakt zu rekonstruieren.
  • Pre-Trigger-Pufferung & Ausfallsicherheit: Da der exakte Auslösemoment variieren kann, muss das System Daten vorab puffern und bei Kabelabriss oder Stromausfall lokal sichern.

Genau hier setzt die High-Speed-Messtechnik der Labortechnik Tasler GmbH an.

Mit dem transienten Erfassungssystem LTT24 steht Prüfständen und Testzentren eine Lösung zur Verfügung, die speziell für solche extremen Anforderungen entwickelt wurde:

  • Bis zu 4 MHz Abtastrate pro Kanal (24 Bit): Höchste Dynamik und Bandbreite sorgen dafür, dass selbst kleinste Signalnuancen direkt neben gewaltigen Druckspitzen ungestaucht und präzise sichtbar bleiben.
  • Vollständige galvanische Trennung: Kanal für Kanal isoliert – für maximale Robustheit gegen Erdungsschleifen, Störimpulse und elektrische Überschläge während der Explosion.
  • Multi-Sensor-Universalität: Ob DMS, Piezo-Sensoren, Volt oder ICP®/IEPE – der LTT24 verarbeitet unterschiedlichste Sensortypen flexibel in einem kompakten System.
  • Absolute Datensicherheit: Der integrierter Speicher stellt sicher, dass selbst bei einer Beschädigung der Datenleitung im Moment der Detonation kein einziger Messpunkt verloren geht.

Ob Wehrtechnik, Luft- und Raumfahrt oder hochdynamische Industrieanwendungen: Wenn Messungen auf Anhieb sitzen müssen, braucht es Messtechnik ohne Kompromisse.

Erfahren Sie direkt mehr über die Messtechnik bei Ansprengversuchen in unserem Anwendungsbericht beim größten Schießplatz in Westeuropa: