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Falsche Sensor-Empfindlichkeiten können zu ungenauen Messungen führen


Ohne präzise Messdaten ist jede Systemanalyse wertlos! Doch die Qualität der Messdaten wird oft unterschätzt.


Messtechnik für die Industrie 4.X

Ohne präzise Messdaten ist jede Systemanalyse wertlos! Industrie 4.X setzt auf automatisierte, dezentrale Analysen und intelligente Überwachung in Maschinen. Doch die Qualität der Messdaten wird hier oft unterschätzt.

In einem seiner Vorträge bei den messweb masters hat Experte Michael Tasler verdeutlicht, warum High-End-Messtechnik das Fundament für verlässliche industrielle Prozesse ist. Die Qualität jeder Signalanalyse entscheidet sich entlang der gesamten Messkette:

 1. Sensorik & Montage: Ein unpassend gewählter Sensor (z. B. falsche Empfindlichkeit) oder eine suboptimale Befestigung (Magnet- vs. Bolzenmontage) verfälscht Frequenzgänge und verschluckt entscheidende Signalpeaks.

2. EMV & Ground Loops: Nicht isolierte Massen, elektrostatische Aufladungen (z. B. durch Produktionsprozesse) und unzureichend verdrillte Kabel führen zu massiven Ausgleichsströmen und Störungen. Galvanische Trennung und saubere Verkabelung sind hier essenziell.

3. Numerische Präzision in Embedded Systems: Selbst beste Hardware nützt wenig, wenn mathematische Filter im Embedded-Design statt mit Double Precision nur mit Single Precision (32-Bit) berechnet werden, was zu gravierenden Messfehlern führen kann.

Der Ausweg für Systemdesigner: Moderne System-on-Module-Ansätze (wie der ADCstamp) bringen hochoptimierte Präzisions-Messkanäle direkt in bestehende FPGA- und CPU-Umgebungen, wodurch Entwickler entlastet und komplexe Fehlerquellen minimiert werden.

Mehr Wissenswertes zu System-On-Modules finden Sie hier: