
Erfahren Sie die Grundlagen der PWM für Elektroantriebe und welche Anforderungen dabei an die Messtechnik gestellt werden
Die Pulsbreitenmodulation (PWM) ist ein digitales Steuerungsverfahren, bei dem eine konstante Gleichspannung schnell ein- und ausgeschaltet wird, um eine variable analoge Durchschnittsspannung zu simulieren. Das resultierende Signal besteht aus einer Rechteckwelle mit konstanter Frequenz, deren Verhältnis von Einschaltzeit (Pulsweite) zur Periodendauer – das sogenannte Tastverhältnis (Duty Cycle) – variiert werden kann. Beträgt dieses Tastverhältnis beispielsweise 50%, ist die Spannung die Hälfte der Zeit eingeschaltet, wodurch ein angeschlossener Verbraucher im zeitlichen Mittel auch nur die halbe maximale Leistung erhält.
Da moderne Halbleiterschalter wie MOSFETs entweder vollständig leiten oder komplett sperren, arbeitet dieses Verfahren extrem effizient und minimiert die Verlustleistung in Form von Wärme im Vergleich zu analogen Längsreglern. Durch die Trägheit des angesteuerten Systems, wie etwa der Induktivität eines Motors oder der thermischen Trägheit einer Heizung, wird das schnelle Springen der Spannung geglättet, sodass der Verbraucher wie auf eine echte analoge Spannung reagiert. Hauptanwendungsgebiete der PWM sind die Drehzahlregelung von Gleichstrommotoren, das Dimmen von LEDs sowie die Signalübertragung und Spannungsregelung in Schaltnetzteilen.
Die pulsbreitenmodulierte Ansteuerung (PWM) ist eine hocheffiziente Methode, um die Drehzahl und das Drehmoment von Elektromotoren präzise zu steuern. Anstatt die Spannung linear zu regeln, was mit hohen Verlusten verbunden wäre, wird die Versorgungsspannung extrem schnell ein- und ausgeschaltet. Durch die Variation des Tastverhältnisses (das Verhältnis von Einschaltzeit zu Ausschaltzeit innerhalb eines Zyklus) kann der Mittelwert der Spannung, der am Motor anliegt, stufenlos geregelt werden. Dies ermöglicht eine verlustarme Steuerung, die für moderne Elektroantriebe essenziell ist.
Die PWM ist der Schlüssel zur Effizienz moderner Elektroantriebe in der E-Mobilität und Industrieanwendung. Ohne PWM wäre eine energieeffiziente Drehmoment- und Drehzahlregelung kaum möglich. Durch die schnelle Schaltfrequenz wird die elektrische Energie so dosiert, dass der Motor genau die benötigte Leistung abgibt, ohne dass überschüssige Energie in Wärme verloren geht. Dies maximiert die Reichweite von Elektrofahrzeugen und die Lebensdauer von Antriebskomponenten.
Die Messung von PWM-Signalen ist eine große Herausforderung, da die resultierenden Spannungs- und Stromverläufe keine sauberen Sinuswellen, sondern steilflankige Rechtecksignale sind.
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