
Offshore-Windparks sind aktuell einer der wichtigsten Wachstumsmotor der globalen Energiewende. Dass sie massiv „im Trend“ liegen, hat handfeste physikalische und wirtschaftliche Gründe:
Trotz der grünen Energiebilanz ist die Errichtung der Anlagen, insbesondere die Fundamentierung, ein massiver Eingriff in das marine Ökosystem.
Die meisten Anlagen werden mittelsImpulsrammung im Boden verankert. Dabei schlägt ein hydraulischer Bär auf die Stahlpfähle (Monopiles) ein. Da Wasser Schall viel schneller und viel effizienter leitet als Luft, breiten sich diese extrem lauten Schallwellen über kilometerweite Distanzen aus.
Um diese Schäden zu minimieren, ist der Einsatz moderner hydroakustischer Messtechnik heute gesetzlich vorgeschrieben. Sensoren und Hydrophone überwachen während der Bauphase permanent den Schallpegel.
Diese Daten ermöglichen es, die Intensität der Rammschläge in Echtzeit anzupassen oder Schallschutzsysteme wie den Großen Blasenschleier (ein Vorhang aus aufsteigenden Luftblasen, der den Schall bricht) optimal zu steuern. Die Messtechnik dient somit als Frühwarnsystem: Wird ein Grenzwert überschritten, muss die Arbeit unterbrochen werden, bis die marinen Bewohner den Gefahrenbereich sicher verlassen haben.
Da hier extrem präzise und schnelle Messdatenerfassungssysteme für transienten Messereignisse benötigt werden, ist der LTT24 das ideale Messgerät. Erfahren Sie weiter unten mehr in unserem Anwendungsbericht zum Bau von Offshore-Windparks.
