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Materialumformungen und die Rolle der Messsysteme


Erfahren Sie, wie hochpräzise Messsysteme Umformtechnologien optimieren, Ausschuss minimieren & Risse frühzeitig erkennen

Effiziente Materialumformung in der Industrie: Warum hochpräzise Messsysteme den Unterschied machen

Die moderne industrielle Fertigung steht vor kontinuierlichen Herausforderungen: Die Anforderungen an Materialfestigkeit, Präzision und Nachhaltigkeit steigen, während Toleranzen schrumpfen. Um diesen Ansprüchen gerecht zu werden, sind effektive und innovative Umformungen von metallischen und synthetischen Werkstoffen unverzichtbar. Doch wie lassen sich komplexe Materialumformungen so optimieren, dass Prozesse stabil laufen und Ausschussquoten sinken? Die Antwort liegt im Einsatz höchst präziser und ultraschneller Messsysteme.

Worauf es bei Umformungen in modernen Industrieanlagen ankommt

Ob Tiefziehen, Biegen, Schmieden oder Walzen – industrielle Umformprozesse setzen Rohmaterial extremen mechanischen Kräften aus. Bei diesen Vorgängen verändern sich die Gefügestrukturen des Werkstoffs unter immenser Belastung in Bruchteilen von Sekunden.

Damit eine Materialprüfung während oder direkt nach dem Umformprozess erfolgreich ist, müssen Werkzeugbau und Fertigung auf folgende Kernfaktoren achten:

  • Prozessstabilität und Wiederholgenauigkeit: Auch bei schwankenden Rohmaterial-Chargen müssen die Zielgeometrien exakt eingehalten werden.
  • Frühzeitige Fehlererkennung: Dynamische Überlastungen oder Mikrorisse führen ohne Überwachung zu teurem Werkzeugverschleiß oder Ausschuss.
  • Materialgrenzen austesten: Um leichtere und gleichzeitig stabilere Bauteile zu fertigen, bewegen sich Umformprozesse oft nahe an der Belastungsgrenze des Materials.

Warum Messgeräte extrem präzise und schnell erfassen müssen

Standard-Messgeräte stoßen bei hochdynamischen Umformprozessen schnell an ihre Grenzen. Wenn Werkzeuge innerhalb von Millisekunden auf das Material treffen, entstehen hochfrequente Druck-, Kraft- und Schwingungssignale.

Eine lückenlose Qualitätskontrolle und verlässliche Rissprüfung erfordern daher Messdatenerfassungssysteme mit extrem hohen Abtastraten und hoher Auflösung:

  1. Verringerung von Ausschuss: Erkennen Messgeräte Abweichungen, Kraftspitzen oder Risse nicht in Echtzeit, wird fehlerhaftes Material weiterverarbeitet. Schnell reagierende Systeme stoppen oder regeln den Prozess, bevor Serienfehler entstehen.
  2. Transparente Prozessentwicklung: Bei der Entstehung neuer Umformtechnologien liefern hochdynamische Daten genaue Einblicke in das Materialverhalten. Das verkürzt Entwicklungszeiten spürbar.
  3. Lückenlose Dokumentation: Für sicherheitskritische Branchen garantiert eine präzise Messdatenerfassung die Nachvollziehbarkeit jedes einzelnen Umformvorgangs.

Anwendungsbereiche: Wo Materialumformungen die Industrie antreiben

Die Umformtechnik bildet das Rückgrat zahlreicher Schlüsselindustrien. Hochpräzise Messsysteme kommen dabei unter anderem in folgenden Branchen zum Einsatz:

  • Automobilindustrie: Von komplexen Karosserieteilen (z. B. hochfesten Blechen für die Sicherheitszelle) über Fahrwerkskomponenten bis hin zu hochbelasteten Teilen für Antriebsstränge und E-Motoren.
  • Luft- und Raumfahrt: Umformung von Titan- und Speziallegierungen für Triebwerks- und Strukturbauteile unter extremen Qualitätssicherheitsvorgaben.
  • Elektrotechnik & Elektronik: Mikroumformungen von Kontakten, Steckverbindern und Gehäuseteilen in hoher Stückzahl.
  • Medizintechnik: Präzisionsumformung für Implantate und chirurgische Instrumente aus biokompatiblen Materialien.
  • Schwermaschinen- und Anlagenbau: Geschenkschmieden und Kaltumformen großer Wellen, Flansche und Verbindungs-Bauteile.

Die idealen Messdatenerfassungssysteme für anspruchsvolle Umformprozesse

Um Umformtechnologien gezielt weiterzuentwickeln und Serienfertigungen abzusichern, benötigen Unternehmen Messtechnik ohne Kompromisse. Die hochpräzisen Messdatenerfassungsgeräte der Labortechnik Tasler GmbH wurden speziell für extrem schnelle und hochauflösende Messaufgaben entwickelt.

Warum Sie bei der Qualitätskontrolle auf LTT vertrauen sollten:

  • Höchste Abtastraten und Auflösung: Die LTT-Systeme (wie der LTT24) erfassen dynamische Vorgänge mit Abtastraten im Megahertz-Bereich pro Kanal – absolut synchrone Datenerfassung ohne Phasenverschiebungen.
  • Integrierte Signalkonditionierung: LTT-Messgeräte verarbeiten Signale unterschiedlichster Sensoren (Kraft, Weg, Schallemission, Piezo, Spannung) direkt in einem kompakten Gerät.
  • Zuverlässige Riss- und Materialprüfung: Dank der extrem hohen Bandbreite identifizieren LTT-Systeme selbst kleinste Schallemissions-Signale (Acoustic Emission), die bei der Entstehung von Mikrorissen im Umformmaterial auftreten – lange bevor ein Riss mit bloßem Auge sichtbar ist.
  • Flexibilität von Labor bis Produktion: Ob in der Erstentwicklung neuer Legierungen in der Forschung oder als robustes Messsystem an der Fertigungslinie – LTT bietet die passende Schnittstelle zur schnellen Datenanalyse.

Mit den innovativen Lösungen der Labortechnik Tasler GmbH investieren Unternehmen in maximale Fertigungsqualität, minimierte Ausschussquoten und eine zukunftssichere Weiterentwicklung ihrer Umformtechnologien.

Sie haben Fragen? Kontaktieren Sie unsere Ansprechpartner ganz unkompliziert über unser Kontaktformular oder rufen Sie uns einfach an unter +49 931 359 610.

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